CMD-Therapie(Kopf- Unterkiefer-Fehlfunktion)

 

Was ist eine „cranio-mandibuläre Dysfunktion?

Eine craniomandibulären Dysfunktion (CMD) beinhaltet zum einen, die Mobilitätsminderung eines eingeschränkten Kiefergelenkes (Mundöffnung < 30mm), sowie einer folgenden Schmerzproduktion der ausstrahlenden Kaumuskulatur in Kopf und Ohr.Zum anderen ist mit einer CMD (bei Nichtbehandlung), erst der Grundstein für viele weitere Symptome gelegt: Von Tinnitus, Sehstörungen und Schwindel bis hin zu Haltungsfehlern und Verkettungen im gesamten Bewegungsapperat.

Somit ist das Kiefergelenk, trotz der Größe zu anderen Gelenken, ein sehr wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers.

Bild CMD - Therapie (Kopf- Unterkiefer-Fehlfunktion)
 

Woher weiß ich, ob ich eine „CMD“ habe?

Die Diagnose stellt entweder der behandelnde Zahnarzt, oder ein Kieferorthopäde. Wenn eine CMD vorliegt, und einer Behandlung nichts im Wege steht kann der zuständige Arzt eine Heilmittelverordnung über z.B. „manuelle Therapie“ ausstellen.

 

Wie lange dauert eine Therapiesitzung?

25 Minuten (siehe manuelle Therapie)

 

Wie wird die „CMD“ behandelt?

Mit manuellen und osteopathischen Muskel - und Gelenktechniken lassen sich diese Fehl- und Mehrbelastungen gut therapieren. Eine direkte Behandlung des Kiefergelenkes findet häufig „intraoral“ (im Mund) statt. Die muskuläre Behandlung erfolgt durch die Löschung sog. „Triggerpunkte“ oder „Schmerzpunkte“.